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Jahreshauptversammlung 2015

Was war 2015 und was wird 2016?

 

Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen möchten wir unseren Mitgliedern eine Zusammenfassung der Mitgliederversammlung vom 23. November 2015 mit allen Informationen über die Aktivitäten des Vereins im zurückliegenden Jahr geben. Und natürlich auch einen Ausblick auf 2016.
 

Der Einladung zur Jahresversammlung am 23. November 2015 waren 24 Mitglieder des Partnerstädte-Vereins e.V. gefolgt. In Vertretung der Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer nahm Vize-Bürgermeister Wolfgang Bauer für ca. 1 Stunde an dem Treffen teil.

Nach der Begrüßung durch Peter Ries, Präsident seit 2006, ergriff Tudi Vogt als Koordinatorin für Aspen das Wort.

Wichtigstes Ereignis im Jahr 2016 wird die Feier des 50. jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft sein. Der Festakt und Gesellschaftsabend finden am 24.09.2016 statt. Von den Gründern der Partnerschaft – hier besonders zu erwähnen der Name Gretl Uhl – lebt leider niemand mehr. In den nächsten Wochen und Monaten wird das genaue Programm erarbeitet und den Mitgliedern rechtzeitig bekannt gegeben.

Trudi Vogt betonte, dass es wichtig ist, die Jugend in die Partnerschaft zu integrieren. Von den vielen Personen, die in jungen Jahren in Aspen waren, hat wohl Katharina Golik die herausragendste Karriere gemacht: Sie ist inzwischen Direktorin einer der bedeutendsten Alpinschulen der USA (Californien).

Beim Besuch des Basketball-Teams im Juni im Rahmen ihrer Europa-Tournee stellte sich erneut heraus, dass das Niveau zwischen dem Aspen-Team und der hiesigen Auswahl extrem auseinanderklafft – leider zu ungunsten des Werdenfels-Teams.

Als Repräsentantin des Werdenfels-Gymnasiums berichtete Ingrid Muckenthaler über den für 2017 geplanten Schüleraustausch. Bisher konnten in Aspen hierfür 8 Gastfamilien gewonnen werden. Geplant sind 2 Wochen hier in GaPa im November und 2 Wochen in Aspen im Juni.

Vater Dr. Christian Wolf und Sohn Fabian berichteten über den 1-jährigen Aufenthalt von Fabian in der Aspen Highschool von September 2014 bis Juni 2015. Die größte Hürde war, überhaupt einen Platz in der Aspen Highschool zu bekommen und auch eine geeignete Gastfamilie. Berge an Formalitäten machten die Sache nicht leichter.

Fabian Wolf erzählt, unterstützt durch viele Bilder, über sein Jahr in Aspen. Die Atmosphäre in der Schule und besonders beim Sport war einfach toll. Es wird großer Wert auf Team-Sportarten gelegt. Begeistert berichtet Fabian vom American Football, dessen Regeln ihm vollkommen unbekannt waren. Trotzdem wurde er von Anfang an in das Team voll integriert. Auf die Frage, ob er Heimweh gehabt habe, antwortet er wahrheitsgemäß mit einem klaren NEIN.

Da die Koordinatorin für LAHTI, Aino Frömel, verhindert war, übernahm Peter Ries den Bericht zur finnischen Partnerstadt.

Beim Besuch der Schülergruppe aus dem Stadtteil Mukkula verlief alles nach Plan. Ungewiss ist, ob es diese Besuche auch in Zukunft noch geben wird: Das Interesse und damit das Angebot am Deutsch-Unterricht geht zurück.

Das Lahti Brass Quintett hat seinen Besuch im Juni bestätigt. Im Rahmen der Reihe „Musik im Park“ werden sie am 12. Juni 2016 im Kurpark spielen.

Wolfgang Bauer berichtet kurz über die Reise zu den Lahti Winter Games im März 2015. Man wurde sehr freundlich empfangen und es gab gute Kontakte.

Die Koordinatorin für CHAMONIX, Sibylle Pander, gab einen Rückblick auf 2015 und einen Ausblick auf 2016.

Anfang September fuhr eine Gruppe von 6 Damen (Elfi Stiefl, Trudi Vogt, Irmgard Réthoré, Hella Bruckmaier, Birgit Neuner und Sibylle Pander) nach Chamonix. Anlass der Reise war ein offizielles Treffen mit Bürgermeister Eric Fournier, an dem Sibylle Pander, Annemarie Goebel, Francoise Dévouassoux und Birgit Neuner teilnahmen. Neben den offiziellen Veranstaltungen erlebten alle wunderbare Tage und genossen die berühmte Gastfreundschaft der Chamonixer.

Zur gleichen Zeit war auch die Musikkapelle Partenkirchen in Chamonix und erfreute Ein-heimische und Gäste mit ihrem Spiel auf der Place de Garmisch-Partenkirchen im Zentrum der Partnerstadt. Eine Tradition, die viel zur Festigung der Partnerschaft zwischen den beiden Orten beigetragen hat.

Annemarie Goebel nahm ihren Aufenthalt in Chamonix zum Anlass, um sich bei den Freunden und Weggefährten der Jumelage mit Geschenken und einer Einladung zum „Déjeuner d’Amitié“ für die Unterstützung in den vergangenen Jahren und die Feierlichkeiten aus Anlass ihres 80. Geburtstags vor 10 Jahren zu bedanken.

Aus Chamonix wurde ein Stein aus dem Massiv des Mont Blanc mitgebracht. Er ziert jetzt den „Geologischen Lehrpfad“ entlang der Partnach und kann zusammen mit Steinen aus den „Best of the Alps“-Orten am südlichen Ende kurz vor der Bahnunterführung besichtigt werden. Initiator des Lehrpfads ist der Fremdenverkehrsverein GaPa.

Ingrid Muckenthaler berichtete, dass der nächste Schüleraustausch zwischen dem Werdenfels-Gymnasium und Chamonix 2016 stattfinden soll. Auch hier wird es immer schwieriger, weil es kaum noch ausreichend Klassen gibt, bei denen Deutschunterricht auf dem Lehrplan steht.

Im Jahr 2016 erwarten wir zum wiederholten Mal die „Vieilles Planches“ Skifahrer – diesmal nicht im Januar, sondern zum Faschingswochenende vom 6. bis 10. Februar. Der Brief an alle Betreuer wird Anfang Januar verschickt. Sibylle Pander hofft auf große Beteiligung.

Finanziell steht der Verein auf soliden Füßen. Laut Schatzmeister Max Kleinsorgen lag der Kontostand am 31.12.2014 bei 9.704,85 € und am Tag der Kassenprüfung noch deutlich darüber. Die Kassenprüfung durch Michael Deindl und Stephie Vogel verlief positiv. Alles war in Ordnung. Auf deren Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

 

In der Einladung zur JHV hatten wir die Frage „Was erwarten Sie vom Partnerstädte-Verein?“ gestellt. Zum Abschluss der Versammlung entwickelte sich zu dieser Frage eine rege Diskussion.

Es entwickelt sich eine rege Diskussion mit Beiträgen von Forian Hilleprandt, Karl Leitenberger, Dr. Christian Wolf und vielen mehr. Selbst eine Auflösung des Vereins kann nicht ausgeschlossen werden. Peter Ries betonte, dass er nun bereits im 10. Jahr dem Verein als Präsident vorsteht.

Tenor:   In der heutigen Zeit wird es zunehmend schwieriger, junge Leute für die Partnerschaft zu gewinnen. Heute haben bereits Schüler Möglichkeiten zu internationalen Kontakten, nicht zuletzt auch Dank der Kommunikationsangebote.

Das Vereinsleben kann aber nicht nur vom Vorstand gestaltet werden, auch die Mitglieder müssen sich einbringen. Es müssten bestimmte Themenbereiche ausgewählt und Schwerpunkte gesetzt werden. Auch an den Bereich Alpinismus könnte man denken.

Im Frühjahr 2016 soll es eine Versammlung geben, um neue Ideen für die Partnerstädte von Garmisch-Partenkirchen zu diskutieren.

Auch im kommenden Jahr werden wir uns bemühen, Sie über alle Aktionen des Vereins auf dem laufenden zu halten. Falls sich bei Ihnen eine Änderung der Postanschrift, der Telefon-Nr., der Mailadresse oder ähnlichem ergeben hat, bitten wir Sie dringend, uns das mitzuteilen. Am besten an den Präsidenten. Sie erleichtern uns damit die Arbeit und ersparen uns überflüssige Kosten durch den Versand an falsche Adressen. Im Voraus herzlichen Dank für Ihre aktive Mithilfe.

Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern und deren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr.

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